Dungeons & Dragons: Heroes of Neverwinter Test / Review (Facebook)

Das Spiel

Dungeons & Dragons: Heroes of Neverwinter ist ein relativ neues Rollenspiel auf Facebook. Das Spielgeschehen ist in der Welt von Neverwinter angesiedelt, die D&D Fans bekannt sein dürfte. Zu beginn des Spiels steht die Charaktererschaffung. Es stehen 4 verschiedene vorgefertigte Klassen zur Auswahl: Krieger, Zauberer, Kleriker und Dieb. Spieler die mit den D&D Regeln vertraut sind dürfen sich auch ganz eigene Charaktere erstellen. Dann kommt zu der Auswahl der 4 Klassen noch die Wahl einer von 4 Rassen dazu und das verteilen von Attributspunkten auf 6 Attribute. Ist der Charakter erstellt findet man sich in der Stadt Neverwinter wieder. Jeder Spieler besitzt dort ein Haus in dem durch das erreichen von bestimmten Erfolgen ein paar Dekorationen freigeschaltet werden. Ein Waffenshop und ein Händler dürfen in der Stasdt natürlch nicht fehlen und dienen dazu dem Spieler die hart verdienten Goldmünzen abzuknöpfen.

In der Taverne kann man Gefährten für das nächste Abenteuer anheuern. Bis zu 4 Gruppenmitglieder können in jedes Abenteuer mitgenommen werden. Je nach Level kostet das aber Gold oder Astraldiamanten. Gold sammelt man im Laufe der Zeit durch die Abenteuer und einmal am Tag durch den Einlogbonus. Astraldiamanten kann man für echtes Geld kaufen oder mit etwas Glück ebenfalls durch tägliches einloggen erhalten. Denn einmal am Tag darf man sich einen Gegenstand aus einer Bonustruhe nehmen. Mit etwas Glück sind dort auch Astraldiamanten zu finden.


Ist die Ausrüstung auf dem neuesten Stand und ein paar Mitstreiter angeheuert kann es losgehen mit den Abenteuern. Dazu wird eine Gebietskarte aufgerufen die verschiedene Landstriche enthält. Die Stadt Neverwinter und ihre nähere Umgebung ist dort verzeichnet. Jedes Gebiet hat ein paar Quests mit unterschiedlichen Levelanforderungen und durch ein kleines Fenster wird kurz erläutert um was es geht. Etwas ein paar Diebe die sich im Wald verstecken und arme Wanderer überfallen oder eine Gruft ist der Untote ihr Unwesen treiben. Jedes Quest kostet ein paar Punkte Energie die sich nur langsam von alleine wieder auffüllt wenn man nicht mit Astraldiamanten nachhilft. Außerdem hat man bei jeder Quest die Wahl zwischen 3 Schwierigkeitsgraden die sich vor allem auf die Belohnung für die Quests auswirkt. Durch das Energie-System daß auch bei vielen anderen Social-Games anwendung findet kann man leider nicht unbegrenzt spielen sondern wird zu mehreren kleineren Spielesessions gewzungen. Duch eine einmalige Zahlung von 250 Astraldiamanten kann man sich aber unbegrenzte Energie verschaffen. Das kostet aber umgerechnet etwa 15 Euro. Spieler die sehr sparsam sind und jeden Tag kurz einloggen haben aber auch die Möglichkeit sich die 250 Astraldiamanten aus der Bonuskiste zu besorgen. Allerdings dürfte das wohl je nach Glück schon ein paar Monate dauern.

Eine interessante Spielmechanik sorgt dafür daß der eigene Charakter auch von anderen Spielern für ihre Abenteuer angeheuert werden kann wenn man selber nicht Online ist. Bei Einloggen bekommt man dann den Sold für alle Aufträge die der eigene Charakter während der Offlinezeit erledigt hat. Gute und nützliche Charaktere bekommen so mehr Geld durch mehr Aufträge. Eine weitere Goldquelle wird im späteren Spielverlauf freigeschaltet. Dann kann man sogar noch eigene Dungeons erstellen und anderen Spielern zur Verfügung stellen. Die müssen für das Betreten des Dungeons eine Gebühr zahlen die dem Dungeonersteller zugute kommt.

Das Kampfsystem läuft rundenbasiert ab und ist recht gut gelungen. Jeder Charakter kann auf der Dungeonkarte seine Aktionspunkte verbrauchen und neben der Bewegung auch Skills und Inventargegenstände einsetzen. Meist kämpft man sich durch mehrere Räume mit Gegner, Fallen und Schatztruhen um am Ende eine schöne Belohnung einzusacken.

Screenshots

Fazit

Rollenspiel- und D&D Fans sollte sich Dungeons & Dragons: Heroes of Neverwinter auf alle Fälle einmal anschauen. Auch wenn wir es hier nicht mit eimem komplexen Rollenspiel zu tun haben hebt sich das Spiel in diesem Punkt doch etwas von seiner Social-Game-Konkurrenz ab und bietet etwas mehr Spieltiefe.


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